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Sturmtief "Ignatz" fordert auch Feuerwehr Dobitschen

Das Sturmtief "Ignatz" machte auch vor der Gemeinde Dobitschen nicht halt. Insgesamt galt es für die Feuerwehr vier Einsätze abzuarbeiten, wovon sich einer als Doppelalarmierung zu einer bereits abgearbeiteten Einsatzstelle herausstellte.

Der aufwändigste Einsatz erfolgte am späten Nachmittag, bei dem eine der Portallinden am Friedhof weit zurück geschnitten werden musste.

 




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Das erste durch Sturmtief "Ignatz" verursachte Ereignis, der den Einsatz der Feuerwehr Dobitscehn erforderte, war ein abgebrochener Baum auf der Kreisstraße (K602) in Richtung Eisenberger Landstraße (L1362). 

Da dies zeitlich genau in den Schulbusverkehr fiel, war hier entsprechende Eile geboten. Der Baum wurde beseitigt und die Straße nach kurzer Vollsperrung wieder halbseitig befahrbar gemacht. Anschließend wurde die Straße mit der Unterstützung durch den Bauhof komplett beräumt und der Einsatz nach gut einer Stunde beendet.

Auf einer Kontrollfahrt durch die Ortsteile Dobitschens wollten die einsatzkräfte im Schmöllner Ortsteil Prehna wenden und meldeten dabei einen umgestürzten Baum auf dem Weg in Richtung Graicha.

Nach kurzer Absprache mit der Einsatzleitung Schmölln beräumte die FF Dobitschen diese Baumsperre, da die eigentlich zuständige Schmöllner Ortsteilfeuerwehr Lumpzig bereits in einem anderen Einsatz in Braunshain gebunden war.

Bei dieser Kontrollfahrt wurde weiterhin eine heruntergerissene Telekommunikationsleitung zwischen Prehna und Meucha festgestellt und den entsprechenden Stellen gemeldet.

Während des Einsatzes in Prehna teilte die Leitstelle Gera über Funk mit, dass es einen weiteren Baum auf der Bahnhofstraße gäbe. Diese wurde kontrolliert und keine Feststellung gemacht. Hierbei handelte es sich offensichtlich um ein doppeltes Anlegen des ersten Einsatzes durch Mehrfachanrufe, was aber aufgrund der Vielzahl der Einsätze, die durch die Rettungsleitstelle zu koordinieren waren, nicht immer zu verhindern ist.

Der aufwändigste Einsatz durch das Sturmtief erfolgte dann in den Nachmittagsstunden und sollte sich bis in den späten Abend hinein ziehen. Die östliche Portallinde am Friedhof war aufgespalten und bewegte sich deutlich sichtbar an der Bruchstelle. Da dieser Baum in der Vergangenheit bereits mehrfachen Sicherunsgmaßnahmen unterzogen werden musste, war hier die Notwendigkeit des Handelns offensichtlich.

Mit Unterstützung der neuen Drehleiter der Stützpunktfeuerwehr aus Schmölln wurde der Baum Stück für Stück abgetragen und somit die "Kopflast" vom Stamm entfernt. Die Linde wurde soweit zurück geschnitten, dass vorerst keine Gefahr mehr von diesem Baum ausgeht. Über das endgültige Schicksal muss nun die Kirchgemeinde als Eigentümer entscheiden.

 

Video der aufgerissenen Linde am Friedhof

 

Presseberichte

Ostthüringer Zeitung: Ignatz hält Schmöllner Feuerwehr auf Trab
"[...] Insgesamt dreizehn Einsätze standen bis zum späten Nachmittag zu Buche. Einer mit Drehleiter ging sogar nach Dobitschen, wo ein großer Baum auseinander gerissen worden war. [...]"

 

Ostthüringer Zeitung: Sturmschäden: Gewächshäuser in Gärtnerei in Merlach zerstört
"[...] Am Donnerstag war die Schmöllner Feuerwehr bei 13 Einsätzen gefragt. Die Drehleiter kam in Dobitschen zum Einsatz, da der Sturm eine alte und hohe Linde gespalten hatte. [...]"

 

 

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